NIMA KAUFMANN


Nima Kaufmanns Praxis versteht Schmuck als ein System von Formen, das durch materiellen Widerstand, Transformation und Wiederholung geprägt ist. Nimas formale Sprache schöpft aus der persischen Kalligrafie und dem kulturellen Erbe und verbindet sich mit einem präzisen, technischen Ansatz, der in der Schweizer Handwerkskunst verwurzelt ist und von industrieller sowie uhrmacherischer Ästhetik beeinflusst wird. Zeichnung ist ein Ausgangspunkt, doch die Form entsteht erst wirklich durch ein antikes Sandgussverfahren, bei dem Zufälle zu generativen Kräften werden. Jedes Stück wird in der Schweiz gefertigt und bewahrt materielle Ehrlichkeit, lokales Know-how und kreative Unabhängigkeit.


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